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Erweiterter Vorstand

  • Anja Elsen

    Anja ElsenKartenstelle

    "Mit Karneval will ich nix zu tun haben", das dachte ich zumindest mit Anfang 20. Aber ich war jung und hatte keine Ahnung. Anstatt den Rosenmontagszug zu bejubeln, war ich in Holland am Strand und schaute den Möwen zu. Doch mit dem Alter kommt bekanntlich die Weisheit und so wurde mir klar, das Karneval nicht nur Alkoholvernichtung, sondern Brauchtum und ein Verein nicht automatisch "Meierei", sondern Gemeinschaft bedeuten kann. Eine Gemeinschaft mit Menschen - im Fall der Colombinen mit weiblichen Menschen - die gemeinsame Interessen, wie die Liebe zur Heimatstadt und zur heimischen Kultur verbindet. Die gemeinsam Zeit verbringen, sich austauschen, Spaß haben.

    Es ist schön, Teil dieser Gemeinschaft zu sein und außerdem einen sozialen Beitrag zu leisten in einer Zeit, in der das Soziale immer mehr den Sparzwängen weicht. Gutes tun und Freude dabei haben, schöner geht's doch nicht. Und nach Holland fahre ich jetzt nur noch im Sommer - dann ist das Wetter sowieso besser.

  • Nicole Esser

    Nicole EsserDekoration

    Ich bin 1967 im ev. Krankenhaus Köln-Weyertal geboren, somit also ein echt kölsches Mädchen. Nach dem Abitur machte ich eine Lehre zur Industriekauffrau in einer Lichttechnikfirma. Später arbeitete ich im Betrieb meiner Großmutter und heute betreue ich die Hausverwaltung. Dazu leite ich unser kleines Familienunternehmen, sprich meinen Mann Markus sowie unseren 15-jährigen Sohn Daniel. Wir wohnen leider nicht mehr ganz so zentral, im Kölner-Norden, aber solange ich das „K“ auf meinem Kennzeichen habe, ist alles gut.

    Ansonsten koche ich sehr gerne, feiere gerne mit Freunden und der Familie, gehe gern essen und verreise sehr gerne. Damit ich bei diesen Aktivitäten nicht ganz aus den Fugen gerate, mache ich regelmäßig Pilates.

    Bei den Colombinen bin ich seit 1999, also von Anfang an. Wenn ich irgendwo helfen konnte, habe ich dies immer gerne gemacht, so auch das Grillfest viele Jahre mit organisiert. Nun ist es schön das die „Jugend“ nachrückt und die „Rasselbande“ das neue Grillfest-Komitee bildet.

    Ganz frisch bin ich nun im Vorstand und habe den schönen Posten der Dekoration und Gestaltung übernommen. Viele Jahre hat Gisela Geiler den Bereich Deko sehr kreativ und immer wieder mit wunderschönen Akzenten bei den jeweiligen Veranstaltungen umgesetzt.

    Ich finde es sehr schön, Colombine zu sein, den Verein wachsen zu sehen und nun mit noch mehr Kraft und Tat dazu beisteuern zu können, dass bedürftigen Frauen und Kindern ein klein wenig mit unseren Spenden geholfen werden kann.

  • Carmen Fober

    Carmen FoberLiteratin

    Ich bin ein kölsches Mädchen mit spanischem Blut. Denn meine Mutter – ebenfalls begeisterte Colombine – stammt aus Barcelona. Aufgewachsen in Deutz bin ich schon früh in Kontakt mit dem Kölner Karneval gekommen. Ich erinnere mich daran, dass ich ihm zarten Alter von 9 Jahren als Prinzessin auf der Deutzer Freiheit stand und es nicht erwarten konnte, dass der Prinz kommt. Leider war sein Schimmel nicht echt und er blieb auch nicht lange bei mir stehen, aber zur Übertragung des Karnevalsvirus hat es gereicht.

    Bei den Colombinen bin ich jetzt seit 13 Jahren. Über Uschi Brauckmann, die ich schon seit der Grundschule kenne, hatte ich vom Engagement der Frauen erfahren und wollte ich unbedingt mitmachen.

    Mit der Krabbelgruppe habe ich einige Jahre unser Grillfest in der Schule Lindweilerhof organisert. Das Organisieren von Events gehörte lange zu meinem beruflichen Alltag.

    Vor zwei Jahren habe ich dann das Amt der Literatin von Bruni Mertens übernommen. Der Kontakt mit den Künstlern und die Planung des Programms bereiten mir viel Freude. Das der Literatenstammtisch mich als erste Frau aufgenommen hat, macht mich auch ein bisschen stolz.

    Wenn meine Tochter Lea im kommenden Jahre 16 Jahre alt (Anna ist erst 12 und muss noch ein etwas warten) und hospitierendes Mitglied wird, sind wir mit drei Generationen im Verein vertreten!

    Was für ein Glück, dass ich Töchter habe.

  • Andrea Geiler

    Andrea GeilerArchivarin

    Wieso ich Colombine wurde? Diese Frage stellte sich mir nie!

    Es war logisch, dass ich - nachdem meine Mutter und meine Tante mit ihren Mitstreiterinnen den Verein ins Leben riefen - natürlich sofort und ohne “wenn und aber“ dabei war. So gehöre ich zu den Glücklichen, die den Verein von den Kinderschuhen an wachsen gesehen haben.

    Eigentlich vorausschauend und passend zum diesjährigen Motto “Mer spingkse watt kütt“ sagte ein nicht unbekannter Kölner Karnevalist zu mir: „Was macht Ihr? Ein reiner Frauenverein im Kölner Karneval? Mädche vergiss et – datt klappt nie. In einem Jahr seid ihr total zerstritten, mehr als fünf Frauen auf Dauer zusammen – datt jeht in de Bootz“. Ich glaube es fiel sogar der Begriff Stutenbissigkeit…

    Damals habe ich um 10,00 DM gewettet DASS es klappt – die am besten investierten 10,00 DM meines Lebens. Ich bedaure, den von uns Beiden unterschriebenen Schein nicht mehr zu haben, aber dieser hat sich mehr als vielfach bezahlt gemacht.

    Die Colombinen sind in meinen Augen zu einer festen und nicht mehr wegzudenkenden Größe, nicht nur im Kölner Karneval, geworden. Darüber hinaus eine wichtige Anlaufstelle für Frauen. Hier finden auch junge Frauen einen Platz, den Karneval aus und mit Spass an der Freud‘ zu feiern. Ich denke wir beweisen den jungen Leuten, dass man an Karneval auch ohne den „kollektiven Absturz“ Gas geben kann. Was nicht zuletzt durch den regen Zulauf, gerade von jungen Frauen, die sich bei uns sichtlich wohl und aufgehoben fühlen, unterstrichen wird. Hier begegnen sich Frauen, ob Jung oder Alt, ob neues oder schon ewiges Mitglied, egal welcher Nationalität oder Herkunft auf Augenhöhe – ohne zu fragen: „Wer bist Du und was machst Du!“

    Dieses tolle Miteinander und unserer unermüdliche Einsatz für benachteiligte Frauen und Kinder in und um Köln machen die Colombinen aus. Und hier schließt sich der Kreis für mich. Die Frage ist nicht: „Warum bin ich Colombine geworden?“ Dies ist die Antwort, warum ich es mit vollem Stolz geblieben bin!

  • Maria Lucas

    Maria LucasKostüme

    Die gebürtige Madriderin lebt und arbeitet vorwiegend in ihrer Wahlheimat Köln.

    Hier leitet sie erfolgreich als selbstständige Mode- und Kostümdesignerin ihr Atelier, mit Werkstätten im In- und Ausland. Zu ihrem Kundenstamm zählen viele Künstler, Damen und Herren der Gesellschaft, prominente Personen der Öffentlichkeit, renommierte Unternehmen aus Industrie und Wirtschaft, TV-Sender, Werbeagenturen und und und!

    Bei den Colombinen ist sie Mitglied der ersten Stunde und verantwortlich für unsere wunderschönen Kostüme, den Gehrock und auch die Uniform der Amazonen.

  • Marlis Lüdemann

    Marlis LüdemannMitgliederbetreuung

    Bereits seit meiner Kindheit feiere ich gerne Karneval. Besonders fasziniert war ich von den Tanzpaaren und Tanzgruppen der Karnevalsgesellschaften. Mein größter Wunsch war es, auch in einem Karnevalsverein zu sein. Dann wurden die Colombinen gegründet und für mich stand sofort fest, dass ich auch eine Colombine werden möchte. Am 19. Juli 2000 hatte ich es geschafft, wurde aufgenommen und gehörte dazu. Ich war sehr stolz und habe mich unglaublich darüber gefreut.

    Im Vorstand bin ich seit 2001 und dort jetzt für die Mitgliederbetreuung zuständig.

    Bei unseren Sitzungen und anderen Veranstaltungen habe ich viel Spaß daran, unserer Präsidentin bei allem Möglichen helfen zu können.

    In meiner noch verbleibenden Freizeit male ich sehr gerne oder treffe mich mit Freundinnen, von denen einige natürlich auch Colombinen sind. Ich bin stolz eine Colombine zu sein, weil wir viel Spaß haben, viel zusammen unternehmen, aber dabei auch die Menschen nicht vergessen, denen es nicht so gut geht wie uns.

  • Dagmar Pastors

    Dagmar PastorsReitercorps-Führerin

    Mein Name ist Dagmar Pastors, ich wurde am 26. Januar 1958 in der Kölner Uniklinik geboren. Trotz verbrieft kölscher Herkunft bin ich aber vom Karnevalsvirus vergleichsweise spät befallen worden und seit Frühjahr 2008 Mitglied bei den Colombinen. Im Dezember 2011 übernahm ich als Nachfolgerin von Uschi Brauckmann das Amazonencorps der Colombinen. Wir treffen uns einmal wöchentlich zum trainieren, bei unserer jährlichen Ausfahrt stehen auch die Pferde im Mittelpunkt. Alles mit dem einen großen Ziel: Rosenmontag zu Pferde die Colombinen-Farben und -Standarte durch die Stadt zu tragen. Zumindest unsere am Zoch stehenden Männer sind der Meinung, wir stellen das bestaussehende Reitercorps Kölns...

    Neben meinem Hobby reiten füllt die Familie den Tag, ich habe zwei erwachsene Jungs und inzwischen vier Enkel.

    Ich bin gerne Colombine, weil mir die zupackende Art in unserer Truppe gefällt. Hier wird mit Herz und Seele gefeiert – aber wir vergessen auch die nicht, denen es weniger gut geht. Getreu dem Motto „Es gibt nicht Gutes, außer man tut es“.

  • Regina Tschöpe

    Regina TschöpeMarketing | Zugleitung Colombina Colonia

    Als „Mädchen“ mit – wenn auch nicht kölschen – so doch rheinischen Wurzeln habe ich Karneval gefeiert, seit ich denken kann. Allerdings nicht organisiert. Diese Form des rheinischen Frohsinns schien mir wenig attraktiv und auch auf ewig den Männern vorbehalten. Doch dank unserer Gründerinnen, allen voran Anne Cremer, hat sich die karnevalistische Welt im Jahr 1999 verändert. Und seitdem ist, wie wir alle wissen, Karneval auch Frauensache.

    Seit 2006 bin ich ein Teil davon. Zunächst im Hintergrund, denn die Gestaltung und Koordination unserer Jahrbücher sowie Werbemittel waren bislang meine Hauptaufgabe. An dieser Stelle ein Dank an meine Mitarbeiter/innen, die mich mit viel Engagement und Kreativität dabei unterstützen, sowie auch an meinen Geschäftsführer-Kollegen von A.RTE Kommunikation, der ebenfalls viel Verständnis für meine Aktivitäten in und außerhalb der Session aufbringt.

    "Seit der Session 2012/2013 bin ich zusätzlich für die Organisation unserer Teilnahme am Rosenmontagszug verantwortlich. Rund 250 Menschen pünktlich, fröhlich, friedlich, heil und mit allem, was sie brauchen ausgestattet durch den Zug zu führen, dies ist seitdem auch mein Amt. Hinzu kommen der Einkauf und die Gestaltung unseres Wurfmaterials. Aufgaben, die ich mit Freude erfülle.

    Ein ganz besonderes Highlight dabei ist die „Geburtsstunde“ unseres eigenen Gesellschaftswagens, Cosima I. in der Session 2015. Deren Entwicklung und Realisation durfte ich begleiten und auch beeinflussen. Eine spannende und schöne Aufgabe.

    Colombine zu werden, halte ich für eine der besten Entscheidungen, die ich in meinem Leben getroffen habe. Es ist schön, einer so vielfältigen Gemeinschaft von Frauen anzugehören, gemeinsam zu feiern, zu lachen und vor allem durch unser karitatives Engagement unsere Stadt mit „vill Spaß an d’r Freud“ noch ein Stück lebens- und liebenswerter zu gestalten.

 

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