Ich bin die Präsidentin der Colombina Colonia e.V. und begeisterte Colombine der ersten Stunde. Als Annegret Cremer, unsere jetzige Ehrenpräsidentin, mich im Gründungsjahr 1999 fragte, ob ich bei ihrer Damen-Karnevalsgesellschaft mitmachen wolle, zögerte ich keine Sekunde: „Ja, ich will Colombine werden“, freute ich mich. Wie sehr hatte mir das gefehlt! Selbst im Karneval mitmischen. Was ich an den Colombinen am meisten schätze, ist, dass wir zusammenhalten wie eine Großfamilie. Unsere inzwischen rund 450 Mitglieder unterstützen sich gegenseitig und fassen alle mit an: beim Kamelle- Packen vor dem Rosenmontagszug ebenso wie beim Grillfest oder bei der Herrensitzung. Wir sind „fein Frau“ und uns nicht zu schade, selbst die Teller abzuräumen. Vielleicht liegt das auch daran, dass die meisten von uns im Leben erfolgreich auf eigenen Beinen stehen. Neben Vereinsleben und Spaß im Karneval ist uns die soziale Arbeit ein besonderes Anliegen: Seit unserer Gründung haben wir die Eine-Million-Euro-Marke überschritten und mit diesem Geld Hilfsprojekte für Frauen und Kinder in Köln unterstützt. Auch das sind wir. In der Tradition der gewitzten Colombine haben wir uns einen unverrückbaren Platz im Karneval und in der Stadt Köln erobert.
